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Königsbronn 1 - Unterkochen 2, 3,5:4,5

am . Veröffentlicht in 2. Mannschaft

 

Unterkochen 2 bleibt an Tabellenspitze

 

Obwohl man als Tabellenführer nach Königsbronn anreiste, sah man sich eher in einer

Außenseiterrolle. Trotzdem hatte man  ein taktisches Konzept zurecht gelegt, das letztendlich einen glücklichen 4,5 : 3,5 – Auswärtssieg einbrachte. Somit darf man auf Platz 1 überwintern, woran zu Saisonbeginn keiner geglaubt hatte.

 

Zum Spielverlauf:

 

Die Königsbronner mussten komplett aufrücken, da ihr Brett 1 ausfiel; Unterkochen rückte ebenfalls auf; für die fehlenden Bretter 3 und 4 kamen an Brett 7 und 8 zwei der starken Youngster, Mehmet Basaran und Richard Martin, zum Zuge.

Hier durfte man auf Zählbares hoffen; mit ausschlaggebend sollte die Mittelachse von Brett 3 bis 7 werden.

Josef Eisenbarth (Brett 3) fand sich rasch in einem ausgeglichenen Mittelspiel wieder, so dass er das Remisgebot des Gegners annahm. Helmut Burgemeister (Brett 4) wollte von seinem Gegner auch ein Remis, was dieser zunächst ablehnte. Als er seinerseits seine Gewinnaussichten schwinden sah. willigte er im Turm-Bauernendspiel  ins Remis ein.

Josef Jurkas (Brett 5) hatte ein schwieriges Mittelspiel, das er leider nur in Materialnachteil auflösen und daher die Partie nicht halten konnte. Mehmet Basaran (Brett 7) gewann durch eine Doppeldrohung eine Figur, so dass der Ausgleich kurz darauf wieder hergestellt werden konnte.

Geduldig erspielte sich Richard Martin (Brett 8) einen Positionsvorteil, der Druck durch seinen Freibauern auf der A-Linie wurde zu groß und sein Gegner konnte die Partie nicht mehr halten.

Nun lag man 3:2 in Führung bei folgender Situation: Thomas Joas (Brett 1) kam sehr gut aus der Eröffnung; ein erfolgversprechender Königsangriff deutete sich an; allerdings konnte sein Gegner durch einen Zwischenzug den Damentausch erzwingen und die Partie verkomplizierte sich zusehends. In der Partie von Anton Zeman (Brett 6) ging es permanent hin  und her. Leider hatte er am Ende Qualität- und Bauernnachteil, so dass man nicht mit Zählbarem rechnen konnte.

Rainer Geißinger (Brett 2) gewann frühzeitig einen Bauern und stand deutlich besser, so dass man auf eine 4:4 spekulieren konnte.

Dann kam doch noch ein Remis von Anton Zeman, da sein Gegner den Gewinnweg nicht fand

und ein Mannschaftssieg war greifbar. Rainer Geißinger holte sich noch einen weiteren Bauern und leitete ins Endspiel über, in dem sein Gegner nach 50 Zügen keine Erfolgschancen mehr sah und aufgab. Daher konnte Thomas seinem Gegner getrost zum Sieg gratulieren.

Der dritte Erfolg im dritten Spiel war perfekt – Fortuna blieb also weiter auf Unterkochener Seite.

 

Rainer Geißinger