Quarantäneliga

Geschrieben von Ronald Schäfer am . Veröffentlicht in News

SV Unterkochen dreimal in Folge aufgestiegen

Es sind v.a. Vereine, die neben vielen Bereichen des öffentlichen Lebens, unter den strengen Auflagen der Corona-Krise leiden. Hierbei sind es nicht nur die finanziellen Einbußen, die Vereine momentan einstecken müssen, sondern das mehr und mehr schwindende „Vereinsgefühl“ droht komplett wegzubrechen. Das Training mit den Vereinskameraden, die Vor- und Nachbesprechungen, die gemeinsamen Spielanalysen, gemeinnützige Aktivitäten etc. – all dies ist kaum mehr möglich. Während die Digitalisierung aus der Not gedrungen endlich Eingang in viele Sektoren gefunden hat, hakt es noch hier und dort, wenn es um das virtuelle Vereinsleben geht. Der Schulstoff lässt sich einigermaßen in einem virtuellen Klassenzimmer pauken, aber kann man im Wohnzimmer auch Freistöße trainieren?

Während viele Vereinssportarten momentan auf die Pausetaste drücken müssen, erlebt der Schachsport einen regelrechten Boom. Schach ist der Sport der Stunde. Online-Trainings und -Tutorials, -Turniere und Live-Übertragungen von Events sprießen wie Pilze aus dem Boden. Ein Highlight stellt hier die Plattform lichess.org dar, die regelmäßig Quarantäneturniere anbietet und auch eine komplette internationale Schachliga auf die Beine gestellt hat. Schachspieler aus dem SV Unterkochen haben das Potenzial schnell erkannt und sich für die Quarantäneliga angemeldet, denn da kann man das tun, was am Vereinsschach am meisten Spaß macht: Mit den Mannschaftskollegen gemeinsam spielen. Und hierbei spielt es keine Rolle, ob die Vereinskameraden in Belgien, der Schweiz oder in ganz Deutschland verstreut sind. Gespielt wird in einem Online-Team gegen andere Mannschaften – man gewinnt zusammen, man verliert zusammen und man trainiert auch zusammen – fast so wie im analogen Vereinsschach.

Der SV Unterkochen hat es schachlich bereits weit gebracht: Nach drei Aufstiegen in Folge ist der Verein in der vierten Liga angekommen und ist hochmotiviert auch noch weiter aufzusteigen. Die Teilnahme an der Quarantäne-Liga ist kostenlos und nicht nur auf Vereinsmitglieder beschränkt. Wer Lust und Interesse hat, die digitalen Klötzchen im Team des SV Unterkochen zu schieben, findet nähere Infos unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

(Bericht von N.Karatsioras)

Aussetzung des Trainingsbetriebs

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Der Trainingsbetrieb wird zur Zeit ausgesetzt. Bei einer Neuaufnahme erfolgt eine Benachrichtigung der Vereinsmitglieder per E-Mail.

Vereinsmeisterschaft

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Partie der 6. Runde:

Nick Billerbeck - Karl Kränzle 1:0

Landesliga

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SV Unterkochen 1 : SU Schorndorf 1   5,5-2,5

Unterkochen bezwingt den Tabellenzweiten Schorndorf

In der nachgeholten dritten Runde traf der SV Unterkochen auf den Tabellenzweiten Schorndorf. Rein rechnerisch wird vermutlich eines dieser beiden Teams in die Verbandsliga aufsteigen und demensprechend wichtig war der Verlauf dieser Begegnung für die Gastgeber. Beide Mannschaften traten in Bestbesetzung auf und es versprach eine spannende Begegnung zu werden. Zum Spielverlauf: Bereits frühzeitig erlangte Jürgen Rieck einen stürmischen Angriff auf die gegnerische Königsstellung. Er stellte seinen Gegner vor die Entscheidung: enormer Materialverlust oder Matt. Er entschied sich für die sofortige Aufgabe. Kurz darauf einigte sich Andreas Fröschle in einer komplexen Stellung auf die Punkteteilung und auch Hans-Dieter Junker gab sich ebenfalls in einer ausgeglichenen Stellung mit einem halben Punkt zufrieden. Nikolaos Karatsioras dominierte über lange Zeit hinweg die Partie, doch er kam in Zeitnot und einigte sich mit seinem Gegner auf ein Remis. Martin Egle spielte lehrbuchreich – er baute kontinuierlich Druck gegen die gegnerische Stellung auf, forcierte Zugzwang, entwickelte einen Freibauern und zwang seinen Gegner in die Knie. Auch Stefan Egle ließ nichts anbrennen und wurde für die saubere Behandlung der Eröffnung und des Mitteilspiels mit einem vollen Punkt belohnt. Zwischenstand: 4,5:1,5. Geschafft – Unterkochen hat schon gewonnen und zwei Partien werden noch gespielt. Lukas Wallinger verrechnete sich in einer komplizierten Stellung und musste resignieren. Doch Christian Stanescu behielt einen kühlen Kopf und fand den Gewinnweg in einer materiell inäquaten Partie.

Somit gewinnt der SV Unterkochen mit 5,5 zu 2,5 und kommt dem Ziel Meisterschaft einen Schritt näher. Aus den nächsten beiden Begegnungen müssen nun zwei Pünktchen ran (ein Sieg oder zwei Unentschieden), dann ist der Meistertitel nach sieben Jahren wieder in Unterkochener Hand.

In der zehnten Runde am 5. April spielt der SV Unterkochen daheim gegen Crailsheim. Der Eintritt ist frei.

(Bericht von N. Karatsioras)

Monatsblitzturnier Februar

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Endstand nach 6 Runden

  DWZ 1 2 3 4 Punkte
1. Andreas Fröschle 1876 x 2 0,5 2 4,5
2. Uwe Hänisch 2108 0 x 2 1 3
3. Ronald Schäfer 1992 1,5 0 x 1 2,5
4. Hans-D. Junker 1970 0 1 1 x 2